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Drohende Altersarmut vermeiden

Wer noch jung ist, denkt selten daran, dass irgendwann einmal das Rentenalter beginnen wird - es scheint noch viel zu weit entfernt, als ernsthaft darüber nachdenken zu müssen. Dennoch ist das Vertrauen in die gesetzliche Rente inzwischen stark gesunken - viele Menschen vertrauen dem Staat nicht mehr und möchten sich selbst gegen eine potenzielle Altersarmut absichern. Tatsächlich sind schätzungsweise 30% aller Arbeitnehmer von der Altersarmut bedroht. Mit "Armut" ist die sogenannte Grundsicherung für Rentner gemeint, welche bei etwa 760 Euro liegt. Damit liegt man weit unter dem derzeitigen Lebensstandard und es lohnt sich darüber Gedanken zu machen, wie man diesen Lebensstandard auch im Alter erhalten kann: Dies ist kaum möglich, ohne die Rentenlücke mit einer privaten Vorsorge auszugleichen. Der erste Schritt ist dabei zunächst, die Rentenlücke zu kalkulieren.



Sozialleistungen, Geringverdiener & Co. - so kalkulieren Sie die Rentenlücke richtig

Um die Rentenlücke zwischen Sozialleistungen und tatsächlichem Bedarf berechnen zu können, berechnen Sie zunächst 80% Ihres Nettolohns und ziehen diesen Betrag von der voraussichtlichen späteren Rente ab. Diese wird an jeden Arbeitnehmer einmal pro Jahr von der Rentenversicherung versandt. Im Alter verringern sich die monatlichen Ausgaben bei nahezu jedem um einen gewissen Wert. Das bedeutet: Wenn man als Arbeitnehmer pro Monat 1.600 Euro netto verdient, wären nach dem Eintritt in die Rente lediglich 1.280 Euro erforderlich, damit der Lebensstandard gehalten werden kann. Rechnet man mit einer gesetzlichen Rente von rund 760 Euro, bleibt noch immer eine Versorgungslücke von 520 Euro. Bei Verheirateten ist die Lücke oft sogar noch größer - bis zu 800 Euro sind keine Seltenheit, wenn man dazu noch Geringverdiener ist.



Private Altersvorsorge: Welche Möglichkeiten gibt es, die Rentenlücke zu schließen?

Möglichkeiten für eine private Altersvorsorge gibt es viele - hier ist es wichtig, die verschiedenen Varianten gegenüberzustellen, um das für sich beste Produkt zu finden. Problematisch ist es dann, wenn man im Alter weder Immobilien noch nennenswerte Vermögenswerte oder auch finanzielle Ersparnisse hat. Wie viel man für sein Alter ansparen sollte, lässt sich dank hilfreicher Rechner im Internet gut kalkulieren. So kann man auch genaue Informationen darüber erhalten, welcher Betrag monatlich zur Seite gelegt werden müsste. Grundsätzlich ist es immer anzuraten, sich möglichst früh mit dem Thema Rentenlücke zu befassen, um diese rechtzeitig ausgleichen zu können, damit die Altersarmut später kein Problem darstellt.


Die erste Möglichkeit ist, die betriebliche Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen, sofern diese gewährleistet wird. Der Arbeitnehmer hat einerseits einen rechtlichen Anspruch auf eine betriebliche Vorsorge über die Umwandlung seines Gehalts, andererseits gibt es auch steuerliche Vorteile, von denen sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer profitieren können. Die private Altersvorsorge zeigt sich in vielen Varianten und ist wichtig, um Sozialleistungen ergänzen zu können. Eines ist dabei jedoch in den meisten Fällen gleich: Man spart über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten Kapital an, welches sich zu einem möglichst guten Zinssatz verzinst und eine satte Rendite einbringen soll. Genau diese Ersparnis soll dann später dazu dienen, um die Lücke zwischen der staatlichen Rente und dem eigentlichen monatlichen Bedarf ausgleichen zu können. Teilweise gewährt der Staat für die private Altersvorsorge Zulagen, weiterhin lässt sie sich steuerlich geltend machen. Produkte für die private Vorsorge gibt es viele auf dem Finanzmarkt, seien es die Basis-Rente, der Kauf von Immobilien, die Rürup-Rente, Fondssparen oder auch Lebensversicherungen, welche inzwischen nicht mehr als optimale Lösungen gelten. Der derzeit relativ niedrige Zins ist ein Mitgrund dafür.


Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Erträge aus den Beiträgen, die man über die Jahre stets einzahlt, versteuert werden müssen. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn der Vertrag über mehr als 12 Jahre läuft und der Versicherungsnehmer ab dem Zeitpunkt der Auszahlung mindestens ein Alter von 65 Jahren erreicht hat. In diesem Fall muss nur die Hälfte der ausbezahlten Summe versteuert werden. Das Fondssparen bzw. Sparpläne mit Aktienfonds werden nicht zu staatlich geförderten Methoden der Altersvorsorge gezählt. Ein Nachteil der sich dadurch ergibt, ist die fehlende Bestandsgarantie seitens des Staates. Grundsätzlich ist also ein kompletter Verlust nicht ausgeschlossen. Positiv anzumerken ist jedoch, dass die Chancen auf eine gute Rendite hier sehr hoch sind.



Riester Rente, Sozialleistungen und Rürup Rente - wie gut sind diese Maßnahmen gegen drohende Altersarmut?

Um eine drohende Altersarmut vermeiden zu können, bietet sich die Riester Rente als beliebte Methode einer staatlich geförderten privaten Vorsorge für das Rentenalter an. Dabei kommt es in erster Linie darauf an, regelmäßig in einem Rentenvertrag einzuzahlen - nur dann hat man die Chance, steuerliche Vorteile und staatliche Zulagen zu erhalten. Angeboten wird die Riester Rente unter anderem von Bausparkassen, Fonds- und Versicherungsgesellschaften. Dabei gibt es noch einmal verschiedene Produkte, wie zum Beispiel die Investition in Aktien- und Rentenfonds, Banksparpläne, Rentenversicherungen oder auch fondsgebundene Rentenversicherungen. Man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass es nicht immer einfach ist, eine vollständige Transparenz der Kosten zu erhalten - dies bemängeln auch einige Experten. Zudem kostet auch die Verwaltung der Riester Rente eine nicht zu unterschätzende Summe - das ist bares Geld, welches Geringverdienern und allen anderen Einzahlern am Ende fehlen wird. Vorteilhaft ist bei der Riester Rente dennoch, dass sich das gesparte Kapital vererben lässt.


Eine private Rürup oder Basis Rente empfiehlt sich dagegen vor allem für Selbstständige, Gutverdiener und für Freiberufler. Doch auch ein Geringverdiener kann unter Umständen daraus Vorteile ziehen, denn hier fallen keine hohen Verwaltungskosten wie bei der Riester Rente an. Allerdings lässt sich die private Basis Rente nicht vererben. Das bedeutet: Wenn der Versicherte vor dem Eintritt in das Rentenalter stirbt, muss man sich auf den Verlust des kompletten Kapitals einstellen.



Drohende Altersarmut verhindern: So gut sind Immobilien für die private Altersvorsorge

Um eine drohende Altersarmut abzuwenden, denken auch heute noch viele Menschen darüber nach, in eine Immobilie zu investieren. Grundsätzlich ist diese Idee auch sinnvoll, denn das Eigentum einer Immobilie lässt sich durchaus zur privaten Vorsorge gegen drohende Altersarmut zählen, wenn man keine Miete mehr zahlen muss und auch als Geringverdiener noch gut den eigenen Lebensstandard halten kann. Selbstverständlich funktioniert dieses Modell auch nur dann, wenn einem die Immobilie gehört und vollständig abgezahlt ist, so dass keine Kosten mehr anfallen. Die Hypotheken müssen ebenfalls vollständig getilgt sein. Eine andere Möglichkeit für mehr Geld ist, die Immobilie zu vermieten - auch hier ergeben sich regelmäßige Einnahmen, welche die Rentenlücke der Sozialleistungen schließen können. Ganz egal, ob als Geringverdiener, Gutverdiener, Angestellter, Selbstständiger oder Freiberufler - es ist wichtig, dass man sich schon frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge befasst. Am besten beginnt man damit, sobald man ins Berufsleben startet. So hat man noch genügend Zeit, eine passende Variante zur Vorsorge vor Altersarmut auszuwählen. Ansonsten besteht das Risiko, später mit viel zu wenig Geld auskommen zu müssen - und dies ist angesichts der immer weiter steigenden Preise für Lebensmittel, Benzin und andere Waren besonders bedenklich.



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